Coaching
Es ist zunehmend zu beobachten, dass Tanzpaare ihre Trainingszeit immer mehr mit der Suche nach „Problemlösungen“ verbringen als mit Tanzunterricht. Und da bekannt ist, dass die meisten Sportlerkarrieren nicht am Tanzen sondern am „Miteinander“ scheitern, wurde nach einer Lösung gesucht.
Mentaltraining

Immer wieder stellen die Trainer der Turnierpaare fest, dass zu viel Energie in die Lösung von Konflikten statt in die Verbesserung der Tanzleistung fließt.
Konflikte entstehen dort, wo Menschen zusammen leben, wo unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen, wo zwei Elemente gleichzeitig unvereinbar sind.
Im Tanzsport sind demnach Konflikte zwischen den Partnern, einem Paar und dem Trainer, aber auch zwischen den Paaren einer Gruppe denkbar. Eine weitere Ebene entsteht, wenn eine oder beide Parteien unterschiedlichen Kulturen entstammen.
Ist ein Konflikt eskaliert und eine Lösung von den Parteien selbst
nicht zu erreichen, nützt eine Mediation: die Konfliktgegner können ihre Sichtweisen darstellen, mit Hilfe des Mediators Missverständnisse klären und eigene, neue oder auch kreative Lösungen finden.
Eine interkulturelle Mediation kann eine ergänzende Maßnahme im Trainingsprozess sein, weil ungeklärte Konflikte das notwendige Vertrauen schmälern, die Leistung einschränken und damit einen „Teufelskreis“ in Gang setzen. Die Zufriedenheit im Paar, Vertrauen zum Trainer und eine kooperative Stimmung in der Gruppe stellen wichtige Voraussetzungen für Erfolge im Tanzsport dar. Die Lösung offener und verdeckter Probleme ist Basis für modernes Training.
Im TC Odeon besteht die Möglichkeit die Hilfe einer interkulturellen Trainerin für mentales Training oder Mediation in Anspruch zu nehmen:
Irena Angelovski ist Diplompädagogin und seit 2009 Mitglied und Pressewartin im TC Odeon. Ihr Ferienworkshop „Erfolgreich Tanzen durch mentales Training“ war ein großer Erfolg und sie ist beliebt bei den Kindern und Jugendlichen. Sie unterstützt Turnierpaare bei Konflikten
- mit der/dem Partnerin/Partner
- mit der Trainerin oder den Co-Trainern
- mit den Methoden
- mit der Angst und dem Lampenfieber vor einem Turnier
- mit einer besseren Nutzung der Trainingszeit
- mit der Betreuung und mit allem, was Kummer bereitet.
Dies kann in Form einer individuellen, einer Paarbetreuung oder Gruppenbetreuung ablaufen.

